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A Thousand Suns Review veröffentlicht am: 21. August 2010 um 15:59

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English Version below

Immer wenn ich ein Review schreibe, frage ich mich, wie ich am besten beginne. Auch bei „A Thousand Suns“ stellte ich mir diese wieder.

Bei dem Treffen in Hamburg
am Freitag erzählten Mike und Phoenix davon, wie Rick Rubin schon bei „Minutes To Midnight“ versuchte die kreativen Horizonte der Band auszureizen und so an ihre Grenzen zu treiben. Bei „A Thousand Suns“ hingegen war dies schon nicht mehr nötig, da Linkin Park schon weit über diese Horizonte hinaus waren und das merkt man auch. Die Jungs sind nicht nur experimentierfreudiger geworden, sie haben auch sämtliche Genregrenzen gesprengt und sich so neu erfunden.

Man kann die neuen Songs definitiv nicht eindeutig bestimmten Genres zuordnen und das ist auch gut so, denn genau das wollten Linkin Park erreichen, als sie planten etwas völlig neues zu erschaffen. Bei „Wretches & Kings“ zum Beispiel hat man das Gefühl, man würde gerade Disturbed hören, wenn auf einmal Mike mit heftigen Rap Parts einsetzt. Während, ich denke es war „When they come for me“ fast an eine Mischung aus Deichkind (Krawall und Remmidemmi) und Daft Punk (Interstella 555) erinnert. Auch „The Blackout“, von dem ihr wohl alle schon das erste Snippet im aktuellen LPTV gehört habt, steht sich selbst im absoluten Gegensatz. Zuerst wird man vom fast krassen Geschrei von Chester geschockt, doch dann endet der Song völlig ruhig, was man nicht unbedingt erwartet, aber mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten.
Das Album an sich ist eigentlich ein geschlossenes Meisterwerk, so hätten Linkin Park laut Aussage von Mike und Phoenix am liebsten einen 48 minütigen Song gemacht, und so mag wirklich kein Titel ohne den anderen auskommen. Und doch ist jeder Song eigenständig, denn jeder einzelne vertritt seinen eigenen Stil und hat seinen eigenen Sound, so klingt also keiner gleich.
Um einmal in Genres zu reden ist „A Thousand Suns“ eine absolut abstrakte Mischung aus Electro Beats, Hip-Hop und auch Rock, sowie kleineren Metal und vielleicht sogar Indie Elementen, doch wie bereits erwähnt würde Einordnung jede Grenze sprengen.

Für mich persönlich ist „A Thousand Suns“ überraschend gewesen, so frisch hatte ich den neuen Sound nicht erwartet, ich war aber nicht geschockt. Zudem freut es mich, dass man nicht sagen kann, dass jeder der „The Catalyst“ gehört hat, das ganze Album gehört hat und das ist auch gut so!
Ich freue mich jetzt schon auf den 10.September, wenn „A Thousand Suns“ endlich in den Regalen steht, denn es lohnt sich auf jedenfall.
Prädikat: Meisterwerk

(c) BlackChester.de

Ich bitte darum, dies nicht OHNE meine Erlaubnis woanders zu posten.

English:
Everytime I’m writing a review I’m asking myself how I should start. Even for „A Thousand Suns“ I asked this to myself.

When we met in Hamburg, Mike and Phoeniy told us, how Rick Rubin tried to expand the band’s creative horizons during „Minutes To Midnight“ just to push them to their limits. During the „A Thousand Suns“ sessions this wasn’t required any longer, because they already were far beyond their horizons and this is really recognizable. The guys aren’t only happy to try out new things, they busted every single genre bound just to invent themselves new.

You can’t refer the new songs to any fixed genre and this is how it should e, because that’s what Linkin Park wanted to achieve when they planned to create something completely new. During „Wretches & Kings“ for example you have the feeling to listen to Disturbed, when suddenly Mike starts with heavy rap parts. While „When they come for me“ reminds of a mixture of Deichkind (Krawall und Remmidemmi) and Daft Punk (Interstella 555). Even „The Blackout“, of which almost all of you already heard a snippet in the latest LPTV episode, stands in total opposite of itself. First you hear the heavy, loud and shocking screams of Chester, nevertheless the song ends totally
calm, something you wouldn’t reallx have expected but I won’t tell you any more at this point. The album itself is a concluded masterpiece, so Linkin Park would have like to do a single 48 minute song instead of 15 songs like Mike and Phoenix told us, that’s why really no title can get along without the others. But on the other hand every single song is independent because it represents it’s own style and sound, so there’s not a single similar song on the record.
Just to talk in genres once „A Thousand Suns“ is a total abstract mixture of electro beats, hip-hop and rock as well as smaller metal and maybe even indie elements, but like I already said, a real classification would burst all limits.

For me personal „A Thousand Suns“ was indeed surprising, because I idn’t expect the new sound to be as fresh as this, but I wasn’t shocked. Furthermore I’m glad that you can’t say, that everyone who listened to „The Catalyst“ has heard the whole album and that’s how it should be! I’m really looking forward to September 14th now, when „A Thousand Suns“ hits the stores, because it’s really worth it.
Predicate: masterpiece!

(c) BlackChester.de

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4 Kommentare

  1. Stefan sagt:

    Danke für das Review. Macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Der 10.09. kann gar nicht früh genug kommen!

  2. Lars sagt:

    Danke für das Review. Klingt ja echt gut!

  3. Jacrid sagt:

    hab dem nix hinzuzufügen :D SUper Review!

  4. […] has posted is English review of Linkin Park’s A Thousand Suns and Mike has updated his blog with stats on The […]