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„Die neuen Songs drehen sich um das Finden einer positiven Wendung in den dunkelsten Momenten…“ veröffentlicht am: 22. März 2012 um 15:37

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Sagte Chester Bennington kürzlich in einem Interview mit dem britischen Kerrang! Magazin. Er erzählte dort einige interessante Sachen über das neue Album und plauderte aus dem Nähkästchen, wie es im Studio vorangeht. Die Scans des Artikels könnt ihr euch unten ansehen, danke im übrigen an LPAssociation für das zur Verfügung stellen der Scans. Ich habe mir außerdem einmal die Mühe gemacht und das Interview komplett für euch übersetzt.

Enthüllt! Die Geheimnisse von Linkin Park’s neuem Album
Chester Bennington führt K! durch das kommende Album – und erklärt wie sie die Liebe zu Gitarren wiederentdeckt haben.

Linkin Park sind damit beschäftigt ihrem fünften Studioalbum den letzten Schliff zu verpassen und plaudern für Kerrang! jetzt aus dem Nähkästchen. Die bisher unbenannte Platte – die das Licht des Tages nach vorläufiger Planung im Sommer erblicken soll – wird momentan im bandeigenen Studio in Los Angeles kompletiert. Während das Album „ein ganzes Stück vertrauter“ klingen wird als dessen Vorgänger, A Thousand Suns.
Nachdem die 2010er Veröffentlichung Linkin Park auf unvertraute und polarisierende Gebiete trug, versprach der Sänger nun, dass die Kalifornier bei ihrem neuesten AUsflug ihre Nu-Metal-Wurzeln beherzigen und sich aufs Neue ihrer Gitarren annehmen werden.
Wenn dies nun euren Appetit auf das neue Album angeregt hat, wartet einfach ab, was Chester diese Woche sonst noch mit uns geteilt hat.

Kerrang!: Jetzt, da die Aufnahmen fast beendet sind. Wie entwickelt sich das Material auf der Zielgerade?
Chester Bennington(Gesang): Wir haben jetzt unseren Tritt gefunden. Es ist eine wirklich produktive Phase für die Band; Wir haben einen Punkt gefunden, an dem jeder in der Band sehr glücklich ist, da es sich auch so anfühlt, als würde jede Meinung beherzigt werden.

Wie ist diese positive Einstellung in den Sound des Albums eingeflossen?
Eine Sache, die Mike [Shinoda, Gesang] und ich schon früh im Schreibprozess diskutiert haben ist, dass wir versuchen uns darauf zu konzentrieren das Tempo der Songs zu erhöhen. Es gibt auch dunkleres Material, aber unsere Fans können bestätigen, dass auch in der dunkelsten Sache noch ein Funken Hoffnung enthalten ist und dass ist worüber wir Songs schreiben. Es geht darum die positive Wendung selbst in den dunkelsten Momentan zu finden; wir wollen die Leute niemals Hoffnungslosigkeit fühlen lassen.

Basierte die Entscheidung „das Tempo zu erhöhen“ auf Plänen die Songs Live zu spielen?
Yeah, das war ein wirklicher Antrieb. Wir wissen, wenn unsere Fans kommen um uns spielen zu sehen, dann kommen sie wegen der Energie der Show. Aber wir haben auch eine Menge mid-tempo Material geschrieben, das sind gute Songs und wenn wir weiter diese Sorte Songs schreiben, spielen wir letztendlich ein SEHR langes Set (lacht). Wir wissen, dass wir mit jedem veröffentlichten Album auch Singles rausbringen müssen, also suchen wir unsere Lieblingssongs raus, wir denken, dass sei eine gute Übung.

Heißt das wir können einen Weggang vom Kland von A Thousand Suns in Richtung des alten Linkin Park erwarten?
Während der letzten zwei Alben haben wir einfach nur versucht aus der Nu-Metal-Schublade auszubrechen, in der wir uns wiederfanden. Es ist einfach uns als das zu charaktierisieren, basierend auf Hybrid Theory [2000] und Meteora [2003], als wir noch eine Nu-Metal-Band waren. Wir wussten aber, dass wir mehr als nur das sind. Und, mit Ausnahme des metal siebensaiter Gitarrenklangs, den wir während der ersten beiden Platten hatten – wovon ich denke, dass es der Grund ist, dass eine Menge Leute die Band mögen – fühle ich, dass wir einen Punkt gefunden haben, an dem wir uns in unserer Haut wohl fühlen.

Ist es einfach nur eine Art Abgleich der ganzen unterschiedlichen Seiten der Band?
Absolut. Linkin Park hat viele verschiedene Seiten und wir zapfen jede davon ein wenig an. Mit dem Album vereinigen wir eine Menge Gitarrenarbeit mit fetten Refrains und dem härteren elektronischen Material, um ihm dieses Gefühl einer breiten Klangmauer (Wall of Sound) zu geben, ohne es zu Metal werden zu lassen. Dies wird den Leuten außerdem deutlich vertrauter sein, als es A Thousand Suns war, bei dem wir uns nur dachten ‚Scheiß drau, lasst uns einfach mal durchdrehen‘ (lacht).

Worauf habt ihr dann für dieses Album den Fokus gelegt?
Wir wissen lediglich, wass wir nicht mögen. Wir wissen aber unabhängig davon ob wir dieses Gefühl haben oder jenes, welche swir in der Vergangenheit hatten. Über all dem lassen wir uns aber von der Musik tragen wohin auch immer sie uns führt. Mike und ich werden naturgemäß von Ideen angezogen, die uns auf Anhieb zu einer Menge Melodien inspirieren. Von dort lassen die Songs uns dann wissen, ob sie gut sind oder eben nicht. Unser Verfahren umfasst einen großen Arbeitsaufwand, sodass Songs einen riesigen Arbeitsbereich durchlaufen. Es ist sehr selten, dass unsere Songs so bleiben, wie wir sie begonnen haben. Die, an denen wir sehr, sehr hart arbeiten müssen, fallen durchs Raster und jene, die hängen bleiben, sind die, die uns inspirieren, sich selbst einer Menge Veränderungen fügen und welche, die es einem fortlaufend einfach machen Texte oder Melodien für sie zu schreiben.

Und was können wir von diesen lyrischen Inhalten erwarten?
Wir haben viel über Beziehungen geschrieben. Wir sind keine politische Band; wir kümmern uns eher um soziale Probleme. Wir versuchen Dinge ans Licht zu bringen, die wir öfter oder auch seltener auf dieser Welt sehen wollen. Wir bleiben bei dem, worüber wir wirklich gut schreiben können und wir haben stets genug Inspiration. Wir haben einen neuen Weg des Schreibens gefunden, der alles sehr gut vermischt – wir konzentrieren nie zu viel unserer Energie auf Zuhause, das Studio oder Unterwegs (Tour). Und ich denke, dass uns das geholfen hat kreativer zu sein, so dass wir die Möglichkeit haben Platten schneller zu veröffentlichen, weiter unterwegs zu sein und fortlaufend Shows zu spielen – während wir nicht den Punkt erreichen, an dem die Leute keinen Bock mehr auf uns haben (lacht).

Linkin Park’s neues Album wird diesen Sommer über Warner Brothers veröffentlich.

Hier nun noch die Scans, ich hoffe das Interview war für euch sehr informativ.

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