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„It’s a weird mix of perfectionism and utter chaos!“ – Mike Shinoda im Kerrang veröffentlicht am: 18. Januar 2012 um 14:57

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Heute ist in Großbritannien wieder einmal eine neue Kerrang! Ausgabe erschienen. Auf dem Cover waren unter anderem Linkin Park. Zusätzlich gibt es noch ein Interview mit Mike Shinoda oben drauf. Einen Scan des Interviews findet ihr HIER. Außerdem bekommt ihr den neuen Kerrang! auch an eurem Bahnhof oder wenn ihr Glück habt sogar im Zeitschriftenhandel, wenn die Originalzeitung aus Großbritannien dort im Sortiment ist. Im Folgenden habe ich euch das ganze mal übersetzt:

Bei A Thousand Suns gingen Linkin Park ein Risiko ein. Es zahlte sich aus. Und jetzt? Jetzt ist es Zeit das ganze mit der Vergangenheit zu verknüpfen.
Wo befindet ihr euch aktuell mit dem Album?
„Wir haben einen guten Rhythmus. Es gibt bei jedem Album diesen Punkt an dem wir wirklich unseren Fokus bekommen und eine Menge an Material generieren und über die letzten eineinhalb Monate haben wir genau diesen Punkt erreicht. Wir hocken gerade ganz schön heftig im Studio.“

Viele Bands nehmen sich zwischen Alben mehr Zeit, je etablierter sie sind. Ihr geht in die genau entgegen gesetzte Richtung…
„Wir hatten in den frühen Jahren unserer Karriere eine Menge Erfolg und wurden in einer bestimmten Weise gesehn. Wir wollten wirklich aus diesem Schema ausbrechen und um das zu erreichen mussten wir mit einer Menge verschiedener Sounds experimentieren. Wir waren außerhalb der Box zufrieden,  aber mit dem neuen Album bemerkt habe und wozu ich uns antreibe ist, dass wir auch mit unserem alten Wir zufrieden sein müssen. Während unserem letzten Album, wenn etwas stereotypisch nach Linkin Park klang, sträubten sich die Jungs dagegen, weil es bekannt klang. Diesmal haben wir keine Angst davor wie wir zu klingen und es ist ein guter Mix aus alt und neu.“

Das letzte Album war also eine beabsichtigte Gratwanderung?
„A Thousand Suns sollte absichtlich polarisieren. Es war mehr ein Konzept-Stil Album von dem wir wussten, dass es nicht jedem gefällt. Nicht nur unsere Fans, auch Musik-Fans generell verarbeiten Sachen eher im Einzelsong Format. Wir wussten, dass es eine Herausforderung werden würde, ein Album zu veröffentlichen, bei dem alle Songs miteinander verknüpft sind.“

Textlich, konzentriert ihr euch da weiter auf äußere statt auf innere Themen?
„Ich denke es wird wohl wieder einer persönlicheres Album werden und wenn es da hinaustritt in eine eher globale Sicht, dann hat es eher mit sozialen statt politischen Themen zu tun. Ich seh das Album alles andere als politisch.“

Wie ist die Studioatmosphäre mit Linkin Park? Es gibt eine Wahrnehmung von dir als Perfektionisten…
„Es ist ein komischer Mix aus Perfektionismus und völligem Durcheinander! Es gibt Zeiten, in denen es produktiver ist einfach auftauchende Ideen zu verfolgen anstatt Zeit, Struktur oder Anhaltspunkte zu beachten. Manchmal ist es die beste Idee tiefer in das Kaninchenloch zu kriechen, dann aber gibt es andere Zeiten, in denen wir wirklich wissenschaftlich oder mathematisch darüber denken, in den Rastermodus zu gehen und am Computer sicher sein, dass jede kleine Bearbeitung perfekt ist, erreicht das beste Ergebnis.“

Thanks to LPAssociation.com for the headsup.

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