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Noisecreep: LIVING THINGS Review veröffentlicht am: 11. Mai 2012 um 21:26

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Neben ARTISTdirect.com hatte auch Noisecreep das Vergnügen das Album frühzeitig hören zu dürfen. Dazu trafen sie sich gestern mit Brad Delson im Studio. HIER könnt ihr nun deren Eindrücke nachlesen:

Der nächste Monat, der 26. Juni um genau zu sein, markiert die Veröffentlichung des hocherwarteten neuen Linkin Park Albums. Dieses ist mit LIVING THINGS betitelt, die erste Single BURN IT DOWN, welche hoffnungslos ansteckend ist, wurde bereits letzten Monat veröffentlicht.

Diese Woche hatte Noisecreep das große Vergnügen LIVING THINGS zu hören zu kriegen, während sie in den NRG Recording Studios saßen, dem Ort, wo Linkin Park es aufgenommen haben. Tatsächlich ist der Raum, in Nort Hollywood, Kalifornien auch der, in dem die ersten beiden Alben der Band, Hybrid Theory und Meteora, 2000 und 2003 entstanden sind, so erzählt uns der Gitarrist Brad Delson bevor wir das Album aufdrehen.

Das Album, dass von Rick Rubin und Mike Shinoda coproduziert wurde, nimmt keine Gefangenen, 37 Minuten voller Explosionen und Luftschläger von alledem, was diese kraftvolle Band auszeichnet – von dem dunklen, dunkel geschichteten Strudel aus Keyboards bis zu den kraftvollen und häufig himmelhohen Refrains.

Es ist klar, dass LP eine Band bleibt, mit der weiterhin gerechnet werden muss.

Aus 12 Tracks bestehend, beginnt LIVING THINGS mit LOST IN THE ECHO und es ist vom ersten Moment an klar, dass die Band in einer herausragenden Form ist. Das große, dramatische Gemisch von Synths, die komplexen aber komisch zugänglichen, synkopierten Beats sowie die glühenden Raps erzeugen ein hunderprozentiges „Linkin Park Komfort Level“, welches ohne Zweifel nicht nur den langjährigen Fans gefallen wird sondern auch bei vielen jungen Zuhörern eine Menge Begeisterung hervorrufen wird.

In IN MY REMAINS kommt ein militärischer Trommelmarsch als Rückrat einer wirklich donnernden Melodie vor und, wie ihr vielleicht bereits gehört habt, ist die Single BURN IT DOWN ein klassischer Linkin Park Song – schwer, hymnisch und von der Wand aus Sound, welche das Markenzeichen der kalifornischen Band ist, besonders verstärkt.

Andere herausragende Tracks sind unter anderem das Hook geladene I’LL BE GONE, welches sich wie eine Single anfühlt, das launische, wechselhafte CASTLE OF GLASS und das unbändig heftige VICTIMIZED. Insbesondere dieser Track versengt alles – und fühlt sich wie ein unmittelbarer Klassiker an.

Die gesamte Platte ist unaufhaltsam – ein nicht enden wollender Angriff von dichten Grooves, kräftigen Gitarren, himmlischen Klanglandschaften und sich schlingenden Rhythmen.

Eine der Zwei Balladen auf dem Album (die andere ist POWERLESS), UNTIL IT BREAKS, ist eine schöne Pause während der ganzen Action; ein atmosphärisches Stück melodischen Electronicas welches sich aufbaut eine noch üppiger geschichtete Produktion  als der Rest der Platte zusammenschaltet. Rubin ist eindeutig der Richtige für die Band und hat im Besonderen gut mit Shinoda daran gearbeitet den klassischen Sound der Band einzufangen, während sie neue Schichten Schallreichtum zu diesem Mix beisteuerten.

LIVING THINGS endet nach flotten 37 Minuten auf der Uhr, obwohl der Zuhörer vermutlich noch mehr will – was in den seltensten Fälle eine schlechte Sache ist. Aber nicht eine Sekunde davon ist vergeudet und es ist sicher befriedigend. Basierend auf dem ersten Höreindruck von Noisecreep sind wir ziemlich sicher, dass dies eines der meistdiskutiertesten (und gespielten) Alben des Sommers werden wird. Kraftvoll, hypnotisch und absolut zutreffend geformt, das ist eine großartige, eindeutige Sammlung, die eine wichtige Band, mal wieder, auf ihrem Gipfel repräsentiert.

Danke Sehr, Linkin Park.

Quelle: Noisecreep via LPAssociation

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