rip_chester_bennington

Exklusivreview

Fire 7/10

Ein guter Start in das Album, beginnt leise und wird immer heftiger. Passend zum Beginn, hätte besser nicht gepasst.

Crawl Back In 8/10

Perfekte erste Single. Eingängiger Sound mit tiefer Bedeutung, schließlich verarbeitet Chester hier seine Zeit als Drogen- und Alkoholabhängiger.

Too Late 9/10

Großartiges Intro, mit Ohrwurmcharakter, dass sich durch den gesamten Song zieht. Auch der Song selbst geht einem nicht mehr aus dem Kopf.

Inside of Me 10/10

Einer der schnellsten Vertreter auf dem Album, mein persönlicher Favorit. Tolle Riffs und dazu passende Lyrics. Ein alles in allem perfekter Rocksong mit ordentlich Wumms und Punk-Feeling. Man kann einfach nicht anders als bei der Stelle „What the hell is wrong with me“ lauthals mitzusingen.

Let Down 8,5/10

Hier haben wir wieder ein perfektes Beispiel, wie Chester seine persönlichen Probleme in Songform verarbeitet. Alle Schmerzen, die die Beziehung mit Samantha in seinem Herzen zurück ließ, spürt man deutlich in dem Song und dessen Lyrics.

Give Me Your Name 6,5/10

Für mich der schlechteste, da schnulzigste Song auf der Platte. Der Song ist einfach purer Main-Stream-Pop. Trotzdem weckt der Song ein starkes Interesse, da er hier seine intensiven Gefühle für seine Frau Talinda eingearbeitet hat und dies spürt man bei jedem einzelnen Wort des Textes.

My Suffering 8,5/10

Rockiger Gitarrensound, wie wir ihn von Ryan Shuck gewohnt sind. Passend dazu zeigt Chester endlich mal, welchen Rocksound er seiner Stimme entlocken kann. Tolle Screams und eingängiger Rhythmus machen den Song zum Hit.

Condemned 9,5/10

Der wohl härteste Song auf der gesamten Scheibe. Amir mit einem genialen Solo, Ryan mit geradezu perfekter Gitarrenarbeit und Chester mit hammerharten Screams. Kaum zu übertreffen und einer der Höhepunkte des Albums.

Into You 7,5/10

Hier hört man vor allem bei den Gitarren die starken Einflüsse, die Julien-K auf den Sound von Dead By Sunrise ausüben. Dieser Elektrosound ist einfach unverwechselbar.

End of the World 9/10

Klassischer Rocksound gemischt mit einem elektronischen Touch. Man könnte fast denken, es handelt sich um die perfekte Synthese aus Nine Inch Nails und Muse.

Walking in Circles 10/10

Hier haben wir das perfekte Beispiel für eine Rockballade. Sie beginnt ruhig mit einem genialen Intro und steigert sich in eine nicht zu ahnende Vielfalt von Sinneseindrücken. „Walking in Circles“ kann nur von der Live Version übertroffen werden, in der Chester und Ryan den Song im Duett singen.

In The Darkness 8,5/10

Der längste Song der Platte kommt zum Schluss. Wie der Finale Akt der Liebe, also der Gefühle, die Chester in die gesamte Platte gesteckt hat. Zwar sehr gefühlvoll, aber eben dadurch sehr melancholisch. Nur als Akustikversion kommt er noch besser an.

Fazit

Alles in allem eine ausgewogene Mischung aus Balladen und satten Rocksongs. Zwar sind die Songs teilweise leicht überproduziert, aber trotzdem kommt die Stimmung, die Chester rüberbringen wollte klar beim Hörer an, und dass war schließlich der Zweck. Zudem haben sich die 5 Jahre Wartezeit auf Chester Benningtons Solodebüt durchaus gelohnt, schließlich hatte er so genügend Zeit, um die Platte zu perfektionieren, was ihm durchaus gelungen ist. Auch die Einflüsse von Julien-K passen einfach perfekt zu der gesamten Stimmung der Platte, was auch der erste Eindruck von Chester war, nachdem er den ersten Track hörte, an dem sich Julien-K „vergangen“ haben.

Ich kann der Platte also insgesamt reinen Gewissens 8,5/10 Punkten geben.

Anspieltipps:

Too Late

Inside of Me

Condemned

My Suffering

Walking in Circles

Hierbei handelt es sich um mein persönliches Review, dass nach meinem ersten Höreindruck entstanden ist, einen herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal an Warner Music Germany, die es mir ermöglicht haben das Album bereits vor Veröffentlichung zu hören.  Zudem wurde das Review auch auf http://dead-by-sunrise.de veröffentlicht. Wenn ihr Interesse habt, könnt ihr mir auch gerne eure Reviews schicken, ich veröffentliche diese dann an dieser Stelle. Schickt sie mir einfach an info[at]blackchester.de mit dem Betreff „Out Of Ashes Review“.